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Die Stadt Osnabrück engagiert sich schon seit vielen Jahren im Bereich der Revitalisierung ihrer städtischen Fließgewässer. Konkrete Renaturierungsmaßnahmen an kleineren Bächen begannen bereits in den frühen 1990er Jahren, bevor ab 2000 im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens der zweitgrößte Stadtfluss, die Düte und ihre Aue naturnah umgestaltet wurde. Die positive, öffentliche Resonanz auf die Revitalisierung einzelner urbaner Fließgewässer führte die Stadt schließlich zum Projekt „Lebendige Hase“, in dessen Rahmen mit Hilfe der Förderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Verfahren zur proaktiven Konfliktlösung und dem Kooperationsaufbau bei der Revitalisierung von urbanen Fließgewässern erprobt wurden, um für den größten innerstädtischen Fluss, die Hase, den Weg für die Umsetzung von Revitalisierungsmaßnahmen zu ebnen. Im Zuge dieses Projektes ergaben sich zahlreiche Kontakte zu anderen Städten, Gemeinden und Initiativen mit ähnlichen Projekten und Problemlagen, die im Rahmen einer zweitägigen Netzwerktagung im Oktober 2006 zusammengeführt wurden.
Aus dem Engagement der TeilnehmerInnen dieser 1. Netzwerktagung ist das von der DBU geförderte Kooperationsprojekt der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N. mit der Stadt Osnabrück, zum Aufbau eines Netzwerkes Fließgewässer im urbanen Raum hervorgegangen und im April 2007 gestartet.
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